africa, tanzania, women

Women Empowerment durch das Mobiltelefon

“That cell phone has so much power in the hands of a poor woman. […] When she has a digital bank account — they’re not welcomed at the bank, they don’t have the money to get on the bus to get there, and if they do, they might get robbed — but when she can save one or two dollars a day on her cell phone, she spends it on behalf of her family, on the health and education of her kids, and she also starts to see herself differently, she sees herself as a working woman, and she’ll tell you, her husband sees her differently, if she’s in India, her mother-in-law sees her differently. Her older son sees her differently when she buys him a bike. So it’s not the only tool, but it’s one of the tools that will help empower women.”

Melinda Gates

Im jährlichen Melinda & Bill Gates Report 2019 (S. 16 und 17)

1,2 Milliarden Frauen nutzen kein mobiles Internet

In Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen ist der Zugriff auf ein Mobiltelefone immer noch ungleich verteilt: Laut GSMA The Mobile Gender Gap Report besitzen Frauen deutlich seltener ein Handy als es Männer tun – 184 Millionen Frauen haben kein Mobiltelefon. Nur zwei von drei Frauen in Afrika haben eines. Noch seltener ist dort das mobile Internet verbreitet: Über 1,2 Milliarden Frauen nutzen das mobile Internet nicht. Um 26 % ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass Frauen das mobile Internet nutzen als bei Männern. Man nennt diese Kluft “Mobile Internet Gender Gap (MIGG).

https://www.dw.com/de/corona-schiebt-afrikas-onlinehandel-an/a-53701337

Abgesehen von den Kosten hängen die Barrieren für den Besitz eines Mobiltelefons in der Regel mit dem lokalen Kontext zusammen. Die geringe digitale Kompetenz und die leider geringere Lese- und Schreibfähigkeit in diesen Ländern sind das Hauptproblem. Die geringere digitale Kompetenz führt dazu, dass sich Frauen des mobilen Internets im Vergleich zu Männern viel weniger bewusst sind. Dies schränkte die Verbreitung des mobilen Internets unter Frauen erheblich ein, insbesondere in Afrika und Asien.

Es fehlt ihnen nicht nur das Geld dafür. Es gibt noch einen weiteren Grund: “Wenn eine verheiratete Frau wie ich beispielsweise böse Nachrichten oder Fotos geschickt bekommt, kann das bei einem eifersüchtigen Ehemann zu Problemen führen.” Viele Frauen empfinden zudem, dass das mobile Internet für ihr Leben nicht relevant ist. Die GSMA schätzt, dass die Schließung dieser geschlechtsspezifischen Kluft der Mobilfunkbranche in diesen Ländern einen Umsatzzuwachs von 15 Milliarden US-Dollar bescheren könnte.

https://www.siliconindia.com/news/general/Indian-women-28-less-likely-than-men-to-own-a-mobile-phone-GSMA-nid-207054-cid-1.html

How Cell Phones Are Empowering Women

A woman in a low- to middle-income country is 21 % less likely to own a cell phone than a man. This cell phone gender gap represents at least 300 million women in the developing world without access to this potentially life-enhancing tool. (Blogbeitrag von 2012)





mWomen Programme der GSMA

10 Jahre GSMA mWomen Programme

GSMA launches mWomen programme

The GSMA today launched the GSMA mWomen Programme, designed to bring the socio-economic benefits of mobile to women in developing markets worldwide. The launch follows the GSMA’s groundbreaking report with the Cherie Blair Foundation for Women, which examined the mobile phone ‘gender gap’. 

GSMA mWomen Programme

Policy Recommendations to Address the Mobile Phone Gender Gap. GSMA research in 2010 found that there are three main barriers to adoption of mobile phones by women: The total cost of ownership (TCO) of mobile, Cultural barriers to mobile phone ownership and access to ICTs by women, Limited technical literacy amongst women at the base of the pyramid.

Connected Women

Akasldjkasl

Connected Women Programme

https://www.computerweekly.com/feature/Striving-for-a-balanced-mobile-world-the-Connected-Women-of-MWC

Mütterbetreuung

Die Internet-Konnektivität verändert auch die Mütterbetreuung. 200.000 Frauen sterben weltweit während oder an den Folgen einer Geburt, 60 % davon in Afrika südlich der Sahara. In einer Kleinstadt in Botswana, 70 Kilometer vom nächsten Krankenhaus entfernt, gibt es beispielsweise einen medizinischen Dienst, der über das Internet genutzt werden kann und der sich speziell an Frauen richtet. Die Frauen können nun aus der Ferne diagnostiziert und behandelt werden. Medizinische Fachkräften beraten sich dann über Videokonferenzdienste mit der Patientin.

Anderes Beispiel: Ein Startup hat ein Smartphone-basiertes Tool entwickelt hat, das es Hebammen ermöglicht, Schwangerschaft und Wehen schneller, einfacher und zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher Ultraschalluntersuchungen zu überwachen. Das Tool verbindet sich mit der Cloud, um Ergebnisse in Echtzeit zu sammeln, zu speichern und zu analysieren.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Scroll to Top