Connected Cars

Video via FAZ.net

» Connected Cars (vernetzte Automobile) sind internetfähige Fahrzeuge mit Telematik-Funktionen, die über das Mobilfunknetz mit dem zugehörigen Ökosystem kommunizieren. Dadurch fungiert das Automobil als Sender und Empfänger von Daten; das ermöglicht neuartige Connected-Car-Services in und außerhalb des Fahrzeugs. Die erforderliche Konnektivität wird entweder über ein fest verbautes Kommunikationsmodul mit integrierter SIM-Karte oder über die Hotspot-Funktion eines externen Gerätes (i.d.R. Smartphone) realisiert. « 

www.connected-cars.net

  1. WIRED.com: Guide to Self Driving Cars
  2. ThinkWithGoogle: Wir werden immer flexibler
  3. McKinsey: Whats dirving the Connected Car?
  4. FAQ Stadtplanung und Mobilität
  5. FAQ Roboterautos

Automatisiertes Fahren

Eine der “Killeranwendungen” mobiler Systeme ist zweifelsohne der Individualverkehr. Menschliche Fahrerinnen und Fahrer verursachen Unfälle, weil sie kurz unaufmerksam oder abgelenkt sind, müde sind, die Sichtverhältnisse schwierig sind, sie zu schnell unterwegs sind oder den Straßenzustand nicht richtig einschätzen können bei Glätte oder Unebenheiten der Fahrbahn. Oder aus tausend anderen Gründen.

“Oberstes Ziel ist es, den Verkehr noch sicherer zu machen.”, schreibt dazu der Verband der Automobilindustrie: “Automatisiertes Fahren macht den Verkehr aber nicht nur sicherer, sondern auch effizienter und komfortabler. Ein optimierter Verkehrsfluss und weniger Staus bewirken eine entscheidende Verminderung von CO2-Emissionen. Gerade in Rushhour- Zeiten erhält der Fahrer von automatisierten Pkw und Nutzfahrzeugen eine neugewonnene Freiheit und Qualität des Fahrens. Auch das Einparken kann er dem Auto überlassen. Kurz: Automatisierte Fahrfunktionen unterstützen den Fahrer und bieten ihm deutlich mehr Fahrkomfort und Handlungsfreiräume.”

Allgemein wird autonomes Fahren in fünf Stufen eingeteilt:

5 Phasen des autonomen Fahrens, humorvoll erläutert von symplyscience.ch. Copyright: simplyscience.ch

https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/motor/autonomes-fahren-tech-konzerne-auf-der-ueberholspur-17353862.html

Die deutsche Bundesregierung möchte das autonome Fahren fördern – und Deutschland zur Nummer 1 in der Welt machen, so Noch-Verkehrsminister Andreas Scheuer. Das Gesetz zum autonomen Fahren liegt hier vor. Und auch die Verbraucherzentrale äußert sich in einem Trendbericht dazu.

In ganz Europa ist die “112” der einheitliche Notruf bei Unfällen. Wird ein modernes Fahrzeug in einen Unfall verwickelt, aktiviert sich eine “schlafende SIM-Card” – und das Fahrzeug ruft über die 112 automatisch die nächstgelegene Rettungsleitstelle an. aufbaut. Diese Technik heißt “eCall”. Das Auto übermittelt über diese Mobilfunkverbindung nur wenige, aber wichtige Daten: die exakte Position, die ungefähre Fahrtrichtung und die Fahrzeug-Identifizierungsnummer. Wo sich das Fahrzeug exakt befindet, wird über GPS ermittelt. Durch diesen automatischen Notruf unmittelbar nach dem Unfall kann die Rettungskette deutlich schneller und effektiver aktiv werden. “eCall hilft somit Leben zu retten, da die ersten 10 Minuten nach einem Unfall entscheidend für die Rettung sind”, so das Bundesverkehrsministerium.

Mobilität der Zukunft

Der BVDW hat im Februar 2020 einen Leitfaden zur Mobilität der Zukunft erstellt. Darin geht es um folgende Themen:

  • Ride Hailing, Ride Pooling, Taxi
  • E-Tretroller, Roller und Fahrräder
  • ÖPNV, Bahn und Fernbusse
  • Mitfahrgelegenheiten
  • Flugtaxis und Hyperloop

Der BDVW sieht, dass zeitgemäße Mobilität erst durch die digitale Vernetzung möglich ist. Die Vernetzung macht es leichter, Carsharing, Sammeltaxen, Leihräder und -roller zu leihen, zu mieten, die Fahrzeit und Fahrstrecke zu erfassen, zu bezahlen und ihren letzten Standort an die Verleihfirma zu übermitteln. Auch “Mikromobilität”, die über Fahrräder oder Tretroller möglich wird, kann den innerstädtischen Verkehr entlasten. “Von 120 Millionen täglich zurückgelegten Wegen mit dem Pkw sind 25 Prozent kürzer als zwei Kilometer und 50 Prozent kürzer als fünf Kilometer – ideale Strecken für die eigenen Füße, den Tretroller oder das Fahrrad, mit dem man auf Strecken bis fünf Kilometer sogar oft schneller als mit dem Pkw ist.”, so der BDVW in seinem Leitfaden.

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